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Sturm im Wort
Sprachstimulierung durch Spielaktivitäten – Ein Spiel zur Sprachförderung und Sprachtherapie
Verpackungs-Maß: B27,0 × H7,6 × L27,0 cm
Gewicht: 1,00 kg
Art. Nr. 1043
Preis
EUR
69,00
inkl. 19% MwSt.
zzgl.
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Sturm im Wort
Sturm im Wort ist ein Spiel für sprachliche Entwicklung und zur gezielten Sprachförderung. Die Spielbox enthält vier verschiedene Spiele, die lustig, spannend, und inspirierend sind und bei denen immer der Spaß im Vordergrund steht. Die Spielesammlung richtet sich nicht ausschließlich an Logopäden und Sprachtherapeuten. Sie findet ihren Einsatz gerade in der Kindereinrichtung oder im häuslichen Umfeld.
Pustesturm:
Im Spiel Pustesturm wird ein speziell geformter Pustestein aus Holz über ein Spielbrett gepustet indem gleichzeitig das Wort auf der Spielkarte laut gesagt werden muss.
Mundgymnastik-Spiel:
Im Mundgymnastikspiel soll jeder Spieler mit seinem Gesicht und der passenden Mimik seine Mitspieler um eine passende Spielkarte bitten.
Zusammengesetzte Wort-Spiel:
Das zusammengesetzte Worte-Spiel ist eine ausgezeichnete Grundlage, um neue, andere Begriffe zu suchen und zu vergleichen.
Mimik & Laute Spiel:
Das Mimik & Laute Spiel wird im Team gespielt und die Mannschaften müssen viele lustige und außergewöhnliche Begriffe erraten.
Mit einer ausführlichen Spielanleitung und einer fachlichen Anleitung des Logopäden Lars Gabriel Jensen zur zielgerichteten Sprachstimulierung. Für die deutsche Sprache bearbeitet und empfohlen von Frau Monika Tillmanns-Karus, Dipl. Pädagogin und akademische Sprachtherapeutin.
Alter/Mitspieler:
ab 4 Jahren, für 2–6 Spieler
Spielinhalt:
Pusteturmspiel, für 2–5 Spieler: Spielbrett (48 × 48cm) aus vier stabilen Kartonteilen zusammengesetzt, 20 Pustekarten, 1 Pustestein
Mundgymnastik-Spiel, für 2–6 Spieler: 30 Mundkarten
Zusammengesetzte Worte-Spiel, für 2–5 Spieler: 18 Bildkarten, 6 Bildplatten
Mimik- und Laute-Spiel, für 4–6 Spieler: 32 Mimikkarten
Trainingseffekte – Das Pustesturmspiel:
Um zusammenhängend und verständlich sprechen zu können, muss man seine Atmung und den Luftstrom, den man zum Hervorbringen eines Lautes braucht, steuern können.
Darüber hinaus unterscheiden bestimmte Laute unserer Sprache sich nur dadurch, dass sie durch ein mehr oder weniger starkes, stoßweises ausatmen entstehen. Dies gilt beispielsweise für den Sprachlaut »f« im Verhältnis zum Sprachlaut »v«.Hierbei denken wir nicht an den Buchstaben, sondern an den Laut, den der Buchstabe hat, wenn wir ihn beim Sprechen benutzen.
Folgende Laute unterscheiden sich nur durch den Pust von einander:
»f« und »v«, »p« und »b«, »k« und »g« sowie »t« und »d«.
Außerdem werden das scharfe »s« (das stimmlose »s«) und das stimmhafte »s« durch unterschiedlichen Druck beim Ausatmen unterschieden. Das stimmhafte »s« findet sich z. B. im Wort »Sahne«, das stimmlose (=scharfe) »s« dagegen z. B. in den Wörtern »Reis« oder »Schloss«. Für das stimmlose »s« braucht man mehr Druck beim Atmen.
Darüber hinaus ist es unterschiedlich, wie viel Luft wir im Mund zusammenpressen, bevor wir sie herauslassen, sodass sie den konkreten Sprachlaut bildet. Deshalb ist es eine gute Idee, diese Funktion zu trainieren.
Im Spiel »Pustesturm« sind die Worte dahingehend gewählt, dass sie den besten Effekt im Spiel haben, d. h. das Spiel deckt nicht alle Bereiche ab und trainiert nicht alle Pustelaute, aber es trainiert die Grundübung auf lustige und sichtbare Weise. Das Spiel kann durch verschiedene andere Pustespiele erweitert werden, indem man z. B. gegen Watte, Tischtennisbälle, Flamingokugeln, Federn oder kleine leichtfahrende Plastikautos pustet (d. h. Sprachlaute sagt).
Trainingseffekte – Das Mundgymnastikspiel:
Wenn wir sprechen und Worte im Mund formen, ist es notwendig, dass der Sprachapparat., d. h. Lunge, Stimmband, Hals, Kiefer, Nase und Zunge, in sehr komplizierter Weise zusammenarbeiten. Einige der am häufigsten auftretenden Ausspracheschwierigkeiten sind in erster Linie mit dem Zusammenspiel von Zunge und Lippen verbunden.
Die mundmotorischen Übungen, die in das Mundgymnastikspiel eingebaut sind, sind sehr deutlich und für die meisten einfach nachzumachen. Sie sind in erster Linie Muskel- und Geschmeidigkeitstraining.
Für die Kinder, denen dies schwer fällt, ist es eine gute Idee damit zu beginnen, Grimassen vor einem Spiegel zu schneiden – gerne mit Hilfe der Finger, um Lippen und Wangen zu strecken.»Harte Kost« wie Schwarzbrot, Möhren, ganze Äpfel und ähnliche Dinge sind eine andere, natürliche Weise, die Zungenmotorik zu trainieren. Außerdem kann man auch mit Gesichtsmassage arbeiten.
Trainingseffekte – Das zusammengesetzte Worte-Spiel:
Dieses Spiel richtet die Aufmerksamkeit der Kinder auf Worte und Rede und stimuliert ihre Lust, spontan mit Worten zu spielen. Außerdem wird ihr sprachliches Gedächtnis trainiert, unterstützt von den Zeichnungen auf der Karte. Dieses Spiel kann gut ausgebaut werden, indem man zusammengesetzte Worte im Alltag findet oder selbsterfundene Worte bildet. Die Karten können als Ausgangspunkt benutzt werden, um die ersten Quatschworte zu bilden.
Trainingseffekte – Mimik- und Laute-Spiel:
Dieses Spiel greift die Art und Weise auf, mit der Kinder sich oft ausdrücken: mit Lauten und Mimikbewegungen. Besonders wenn sie gerade nicht über die notwendigen Worte verfügen, um das zu beschreiben, was sie kommunizieren wollen. Im Spielkonzept wird der Laut erzwungen – d. h., die Aufmerksamkeit der Kinder auf dem Laut wird bewusst gemacht, anstatt dass es einfach etwas ist, was man »nur so macht«, um besser verstanden zu werden. Dadurch werden ihnen verschiedene Laute und wie man sie hervorbringt, bewusst. Das ist eine Voraussetzung dafür, dass wir mit ihnen über Laute reden können.
Beim Mimik- und Sag-ein-Laut-Spiel ist es wichtig zu wissen, dass es nicht nur eine richtige Art und Weise gibt, einen Laut zu sagen, weil dies die Kreativität und die Lust teilzunehmen einschränkt. Das Training, verschiedene Laute im Mund zu formen, verschwindet deshalb nicht. Hat man Kinder in der Gruppe, die Ausspracheschwierigkeiten haben, ist es notwendig, einen eindeutigen Laut im Verhältnis zu den Lauten zu haben, die sie noch nicht meistern können. Sind die Schwierigkeiten oder die verspätete Sprachentwicklung von größerem Umfang, sollte mit einem Logopäden zusammengearbeitet werden.
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